Internationaler Vergleich

Die Globalisierung ist heute Realität. Es geht nicht mehr nur darum, ob wir global handeln, sondern wie gut wir hierbei sind. Der internationale Vergleich liefert dafür eine Orientierungshilfe. Die Ergebnisse bestätigen: Deutschland steht ausgezeichnet da!

Die meisten internationalen Vergleiche sehen Deutschland bei der Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit weit vorn© gettyimages | Foto: wongkaer

Die Globalisierung ist längst Realität. Es geht nicht mehr darum, ob wir global handeln, sondern wie gut wir hierbei sind. Der internationale Vergleich liefert eine Orientierungshilfe. Die Ergebnisse bestätigen: Deutschland steht ausgezeichnet da!

Im Innovationsindex 2021 der Europäischen Kommission gehört Deutschland auf Platz sechs zur Gruppe der starken Innovatoren und bezogen auf weltmarktrelevante Patente pro eine Million Einwohner übernimmt Deutschland im internationalen Vergleich einen der vorderen Plätze. Gleiches gilt auch für die Anzahl der wissenschaftlichen Veröffentlichungen pro eine Million Einwohner. Hier lag Deutschland 2019 1.508 Veröffentlichungen vor den USA und rund 26 % über dem EU-Durchschnitt.

Deutschland zeichnet sich im internationalen Vergleich durch eine hohe Bildungsbeteiligung und einen hohen Bildungsstand in der Bevölkerung aus, sowohl bei Frauen als auch bei Männern. Eine gut ausgebildete, aufgeschlossene Gesellschaft ist die beste Voraussetzung für den Umgang mit neuen Herausforderungen. In keinem anderen OECD-Land ist der MINT-Abschluss so beliebt wie in Deutschland. Mehr als ein Drittel (35 %) aller Absolventinnen und Absolventen erwarb 2018 einen tertiären Abschluss, d. h. einen Hochschulabschluss oder einen berufsorientierten tertiären Bildungsabschluss, in einem MINT-Fach. Auch im mittleren beruflichen Qualifikationsbereich ist die MINT-Ausrichtung beliebt. Rund 37 % der Absolventinnen und Absolventen berufsbildender Bildungsgänge im Sekundarbereich II in Deutschland erreichten einen Abschluss der Fächergruppen Ingenieurwesen, verarbeitendes Gewerbe oder Informations- und Kommunikationstechnologie.

Der Übergang vom (Aus)Bildungssystem ins Erwerbsleben verläuft in Deutschland besonders reibungslos. Der Anteil der jungen Menschen, die weder in Bildung, Ausbildung oder Beschäftigung sind, liegt in Deutschland mit 8,8 % weit unter dem OECD-Durchschnittswert von 15,2 %.

In diesem Bereich werden alle Tabellen zu Themen aus den Kapiteln 0-2 ausgewiesen, die einen internationalen Bezug haben.